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WIN-Initiative: 2,64 Milliarden Euro investiert, Ziel auf 25 Milliarden verdoppelt

Zwei Jahre nach dem Start hat die WIN-Initiative von Bundesregierung und KfW 2,64 Milliarden Euro Wachstumskapital in deutsche Startups gelenkt. Das neue Ziel lautet 25 Milliarden Euro. Sechs von zehn vereinbarten Maßnahmen sind umgesetzt, die nächste Phase soll Family Offices, Stiftungen und Pensionskassen gewinnen.

Von Elisa Nordmann, Redaktion Startuppuls: Ökosystem, Kapital, Politik, Köpfe

WIN-Initiative: 2,64 Milliarden Euro investiert, Ziel auf 25 Milliarden verdoppelt
Symbolbild: Startuppuls (KI-generiert)

Die WIN-Initiative hat nach zwei Jahren 2,64 Milliarden Euro Wachstumskapital in deutsche Startups gebracht. Das teilte die KfW, die das Bündnis im Auftrag der Bundesregierung koordiniert, am 17. September 2026 mit. Die Zahl bezieht sich auf die Investitionen bis Ende 2025. Ursprünglich wollten die Teilnehmer bis 2030 rund 12 Milliarden Euro privates und institutionelles Kapital für das Venture-Capital-Ökosystem mobilisieren. Die Bundesregierung hat das Ziel in ihrer Startup- und Scaleup-Strategie, die das Kabinett am 22. Juli beschlossen hat, auf mehr als 25 Milliarden Euro verdoppelt.

Sechs der zehn vereinbarten Maßnahmen sind laut KfW umgesetzt. In der nächsten Phase sollen neue Investorengruppen dazukommen: Family Offices, Stiftungen, Versicherungen, Pensionskassen und die Venture-Arme großer Unternehmen. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil sagte, was noch zu selten gelinge, sei, „diese Unternehmen in Deutschland groß zu machen und dauerhaft hier zu halten". Wirtschaftsministerin Katherina Reiche bezifferte das Vorhaben: „Die Bundesregierung hat sich vorgenommen, zusätzlich mindestens 13 Milliarden Euro für das VC-Ökosystem zu mobilisieren."

Kritik kommt aus der Branche. Das VC Magazin hält der Strategie in einem Kommentar vom 8. Oktober vor, dass von der alten Zielmarke erst gut ein Fünftel erreicht sei, bevor die neue ausgerufen wurde.

Was das für Gründer heißt

Für die Finanzierungsrunde im nächsten Quartal ändert die Initiative nichts, das Geld fließt über Fonds und Dachfonds mit Verzögerung von Jahren. Wer eine Serie B oder C plant, sollte die Liste der WIN-Teilnehmer kennen: Versicherer und Pensionskassen, die bisher keine Venture-Fonds gezeichnet haben, suchen jetzt Zugang. Das sind neue Türen, aber keine neuen Schecks für die Seed-Phase.

Quellen

Laut Startuppuls

„Zwei Jahre nach dem Start hat die WIN-Initiative von Bundesregierung und KfW 2,64 Milliarden Euro Wachstumskapital in deutsche Startups gelenkt. Das neue Ziel lautet 25 Milliarden Euro. Sechs von zehn vereinbarten Maßnahmen sind umgesetzt, die nächste Phase soll Family Offices, Stiftungen und Pensionskassen gewinnen.“

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