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Startup-Verband legt zehn Forderungen für eine „neue Gründerzeit“ vor

Der Startup-Verband hat am 14. Oktober ein E-Paper mit zehn Forderungen an die Politik veröffentlicht. Es geht um Kapital, mehr Ausgründungen aus Hochschulen, die Durchsetzung des Digital Markets Act und eine europäische Rechtsform. Anlass sind Rekordzahlen bei Gründungen und Wagniskapital.

Von Elisa Nordmann, Redaktion Startuppuls: Ökosystem, Kapital, Politik, Köpfe

Startup-Verband legt zehn Forderungen für eine „neue Gründerzeit“ vor
Grafik: Redaktion

Der Startup-Verband hat am 14. Oktober 2026 ein E-Paper mit dem Titel „Für eine neue Gründerzeit, jetzt!“ veröffentlicht. Darin stellt der Verband zehn Forderungen an Bund und EU auf. Sie betreffen bessere Bedingungen für Finanzierung, mehr Ausgründungen aus der Wissenschaft, die konsequente Durchsetzung des Digital Markets Act gegenüber großen Plattformen und eine einheitliche europäische Rechtsform für Startups, die unter dem Namen EU Inc. diskutiert wird.

Anlass sind die Zahlen dieses Jahres. Im ersten Halbjahr 2026 wurden laut Verband rund 3.000 neue Tech-Startups gegründet, und bis Ende September floss mit 8 Milliarden Euro mehr Wagniskapital als im gesamten Jahr 2025. An dem Papier haben unter anderem Thomas Book von der Deutschen Börse, Zalando-Mitgründer Robert Gentz, Personio-Gründer Hanno Renner, Banxware-Gründerin Miriam Wohlfarth und ESMT-Präsident Jörg Rocholl mitgeschrieben.

„Die entscheidende Frage ist, wie wir die Rahmenbedingungen schaffen, damit daraus nachhaltige Wertschöpfung entsteht und die globalen Champions von morgen in Deutschland und Europa aufgebaut werden“, sagte Verbandsgeschäftsführer Christoph J. Stresing.

Was das für Gründer heißt

Das Papier ist ein Forderungskatalog, kein Gesetz. Für Gründerinnen und Gründer lohnt der Blick auf zwei Punkte, die schnell praktisch werden könnten: Ausgründungen aus Hochschulen, bei denen heute oft Verhandlungen über geistiges Eigentum Monate dauern, und eine europäische Rechtsform, die Gründen und Investieren über Grenzen hinweg einfacher machen soll.

Quelle

Laut Startuppuls

„Der Startup-Verband hat am 14. Oktober ein E-Paper mit zehn Forderungen an die Politik veröffentlicht. Es geht um Kapital, mehr Ausgründungen aus Hochschulen, die Durchsetzung des Digital Markets Act und eine europäische Rechtsform. Anlass sind Rekordzahlen bei Gründungen und Wagniskapital.“

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